QUELLE: Semrush Blog

Veröffentlicht: 2026-05-20
Autor: Berndt Schwanenmeisterja | Seoholics
Lesezeit: 2 min

Google-Anleitung: Generative KI für Suchmaschinenoptimierung

Was ist passiert?

Google hat am 15. Mai 2024 eine offizielle Anleitung zur Optimierung von Webseiten für generative KI-Funktionen in der Google Suche veröffentlicht. Diese Anleitung stellt die bisher klarste Richtlinie dar, was für die Sichtbarkeit in Features wie AI Overviews und AI Mode funktioniert.

Die Fakten

  • SEO bleibt relevant: Generative KI-Funktionen basieren auf den bestehenden Ranking- und Qualitätssystemen von Google. Die grundlegenden SEO-Best Practices bleiben somit weiterhin entscheidend.
  • llms.txt Dateien sind irrelevant: Google ignoriert llms.txt Dateien. Sie werden wie jede andere Textdatei behandelt und haben keinen Einfluss auf die Indexierung.
  • Content Chunking ist unnötig: Das Aufteilen von Inhalten in kleine Abschnitte ist nicht erforderlich. Googles Systeme können auch längere, thematisch vielfältige Seiten verstehen und relevante Passagen extrahieren.
  • KI-spezifisches Rewriting ist kontraproduktiv: Das Umschreiben von Inhalten für jede einzelne Keyword-Variante ist nicht notwendig. Die KI versteht Synonyme und allgemeine Bedeutung.
  • Spezielle Schema- oder Markdown-Versionen sind nicht nötig: Für die Einbindung in die generative KI-Suche sind keine speziellen Schema-Markups oder Markdown-Versionen der Seiten erforderlich.

Was bedeutet das für Dich?

Die neue Anleitung bestätigt, dass solides SEO die Grundlage für Sichtbarkeit in KI-gestützten Suchergebnissen bleibt.

  1. Technische Grundlagen überprüfen: Stelle sicher, dass deine Webseite technisch einwandfrei ist und die Grundprinzipien des SEO befolgt (Ladezeiten, Mobile-First, Crawlbarkeit).
  2. Hochwertigen Content erstellen: Konzentriere dich auf die Erstellung von umfassenden, qualitativ hochwertigen Inhalten, die die Suchintention der Nutzer vollständig abdecken.
  3. Keyword-Recherche optimieren: Nutze Tools wie den KI-SEO Keyword Magic Tool, um relevante Keywords und Themen zu identifizieren, die in KI-generierten Antworten relevant sind.
  4. AI Visibility Toolkit nutzen: Überprüfe mit dem AI Visibility Toolkit, welche deiner URLs in KI-Antworten zitiert werden und welche Prompts diese Zitationen auslösen.
  5. Agentic Experiences beobachten: Halte dich über neue Standards wie Universal Commerce Protocol (UCP) und WebMCP auf dem Laufenden, die für agentische Erfahrungen relevant sind.

Experten-Meinung

„Die Veröffentlichung dieser Anleitung ist ein wichtiger Schritt, da sie Klarheit schafft und die Verantwortlichkeit im Bereich der KI-gestützten Suche erhöht. Suchmarketing-Experten sind zunehmend die Fachleute, die diese Entwicklung leiten können“, so Semrush in Bezug auf die Auswirkungen der neuen Google-Richtlinie.

Daten und Zahlen

Laut Google basieren generative KI-Funktionen auf den gleichen Ranking-Systemen wie die traditionelle Suche. Eine Studie von Semrush zeigt, dass 78% der SEOs bereits mit der Optimierung für generative KI-Funktionen experimentieren, aber 42% geben an, dass sie sich unsicher über die besten Vorgehensweisen sind.

Ausblick

Die Entwicklung der KI-gestützten Suche steht noch am Anfang. Zukünftig werden agentische Erfahrungen und neue Standards wie UCP und WebMCP eine größere Rolle spielen. Es ist wichtig, die Entwicklungen genau zu beobachten und die SEO-Strategie entsprechend anzupassen.

Quellen

Verwandte Artikel

Weitere Tipps und tricks