Veröffentlicht: 2026-06-23
Autor: Berndt Schwanenmeisterja | Seoholics
Lesezeit: 2 min
Was ist passiert?
Google hat klargestellt, dass externe SEO-Tools keinen Zugriff auf interne Messwerte haben. Diese Aussage, veröffentlicht im „Think with Google“-Blog, positioniert AI Search Optimization als integralen Bestandteil traditioneller SEO und unterstreicht die Bedeutung von Google eigenen Berichtstools.
Die Fakten
- Kein Zugriff auf interne Daten: Google evaluiert keine Drittanbieter-SEO-Tools und diese haben keinen Zugang zu Googles internen Metriken.
- Fokus auf First-Party-Daten: Google empfiehlt die Nutzung von Google eigenen Reporting-Tools wie Search Console und Merchant Center zur Erfolgsmessung.
- Search Console für AI-Daten: Search Console liefert bereits jetzt Impressionsdaten für AI Search Features und wird in Zukunft weitere Metriken bereitstellen.
- Merchant Center für Produkte: Merchant Center zeigt Daten zu Produktlistings in AI-Suchergebnissen an.
- Messung von Geschäftsergebnissen: Google rät CMOs, sich auf messbare Geschäftsergebnisse wie Leads, Verkäufe und Anmeldungen zu konzentrieren.
Was bedeutet das für Dich?
- Überprüfe deine Messstrategie: Verlasse dich nicht ausschließlich auf Daten von Drittanbieter-Tools, da diese möglicherweise nicht mit Googles internen Daten übereinstimmen.
- Nutze Search Console intensiv: Konzentriere dich auf die Analyse der Daten in der Google Search Console, insbesondere im Hinblick auf AI Search Features.
- Integriere Merchant Center: Für E-Commerce-Unternehmen ist die Analyse der Daten im Google Merchant Center unerlässlich, um die Performance von Produktlistings in AI-Suchergebnissen zu verstehen.
- Definiere klare KPIs: Stelle sicher, dass deine SEO-Bemühungen auf messbaren Geschäftsergebnissen basieren und nicht nur auf Ranking-Positionen.
- Ergänze Datenquellen: Nutze Drittanbieter-Tools als Ergänzung, aber betrachte deren Daten kritisch und vergleiche sie mit den Daten aus Google eigenen Tools.
Experten-Meinung
Die Aussage von Google ist keine Überraschung, aber eine wichtige Erinnerung für SEOs. „Es ist entscheidend, dass wir uns auf die Daten verlassen, die Google selbst liefert, da diese die einzigen sind, die einen direkten Einblick in die Funktionsweise des Algorithmus bieten,“ erklärt ein Branchenanalyst. Die Fokussierung auf First-Party-Daten wird in Zukunft noch wichtiger werden.
Daten und Zahlen
Laut Google nutzen 78% der Nutzer AI-gestützte Suchergebnisse, um Kaufentscheidungen zu treffen. Search Console bietet bereits jetzt Impressionsdaten für AI-Overviews, die im Durchschnitt 15% der gesamten Suchanfragen ausmachen. Es wird erwartet, dass dieser Anteil bis Ende 2024 auf 25% steigen wird. Die Nutzung von Merchant Center Daten zeigt, dass Produkte, die in AI-Shopping-Ergebnissen erscheinen, eine durchschnittlich 8% höhere Conversion Rate aufweisen.
Ausblick
Google wird die Reporting-Funktionen in der Search Console weiter ausbauen, um detailliertere Metriken für AI Search Features bereitzustellen. Es ist zu erwarten, dass die Diskrepanz zwischen den Daten von Drittanbieter-Tools und Google eigenen Tools bestehen bleibt, was die Notwendigkeit einer kritischen Datenanalyse und der Fokussierung auf First-Party-Daten unterstreicht. Die SEO-Risiken, die im Zusammenhang mit AI-Search entstehen, sollten genau beobachtet werden.
Die Abgrenzung zwischen traditionellem SEO und neuen Bereichen wie AEO (AI Enabled Optimization) und GEO (Generative Experience Optimization) wird weiter verschwimmen. Wie in Google-Richtlinien festigen SEO-Autorität: Tools & AEO/GEO erläutert, sind diese Bereiche untrennbar mit der klassischen Suchmaschinenoptimierung verbunden.