Google Preferred Source Button für Publisher verbessert

Veröffentlicht: 2026-08-24
Autor: Marcel Christen | Seoholics
Lesezeit: 3 min

Was ist passiert?

Google hat die Funktion für Preferred Sources aktualisiert. Dabei handelt es sich um eine Option für Nutzer, um Publikationen als bevorzugte Quellen zu markieren. Ein neuer Einbettungscode sorgt nun dafür, dass Nutzer nach der Auswahl direkt auf die ursprüngliche Webseite zurückkehren.

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unique sources

Die Anzahl der ausgewählten Quellen ist gegenüber dem Wert von 200.000 im Mai 2026 massiv gestiegen.

Die Fakten

  • Google bietet einen aktualisierten Button für Preferred Sources an.
  • Der neue Prozess nutzt einen speziellen Einbettungscode für die Webseite.
  • Nutzer klicken auf den Button und sehen einen Bestätigungsbildschirm mit der Aufschrift „Add as a Preferred Source on Google“.
  • Nach dem Klick auf „Add“ erfolgt die automatische Rückleitung auf die ursprüngliche Seite.
  • Die Funktion hilft Lesern dabei, Publikationen in AI Overviews (KI-generierte Zusammenfassungen am Anfang der Suche), Top Stories und im AI Mode schneller zu finden.

Was bedeutet das für Dich?

Diese Änderung betrifft primär Publisher und Betreiber von inhaltsgetriebenen Webseiten. Wer regelmäßig News-Beiträge oder Fachartikel veröffentlicht, kann davon profitieren. Reine Produktseiten ohne redaktionellen Content ziehen daraus keinen direkten Nutzen.

Für Redaktionen und Content-Seiten

  1. Du musst den neuen Einbettungscode von Google in deinen Quelltext integrieren. Der Quelltext ist die zugrunde liegende Programmierung deiner Seite. Du erkennst den Erfolg daran, dass der Button auf deiner Seite erscheint und Nutzer nach der Bestätigung nicht auf einer Google-Seite verbleiben. Der Aufwand ist gering und erfordert nur das Einfügen eines Code-Schnipsels.
  2. Prüfe die Platzierung des Buttons an einer Stelle mit hoher Sichtbarkeit. Eine gute Platzierung steigert die Klickrate. Du merkst an steigenden Nutzerzahlen in den Google-Berichten, dass die Maßnahme wirkt. Dieser Schritt ist zeitlich kaum aufwendig.
  3. Teste den gesamten Klickpfad vom Button bis zur Rückkehr auf deine Seite. Ein Fehler im Code kann dazu führen, dass Nutzer auf einer Fehlerseite landen. Die korrekte Rückleitung ist das Ziel. Der Test dauert wenige Minuten.

Bei der Umsetzung kann es zu Konflikten mit bestehenden Skripten kommen. Ein Skript ist ein kleines Programm, das bestimmte Funktionen auf einer Webseite steuert. Dies kann dazu führen, dass der Button nicht korrekt angezeigt wird oder die Rückleitung ins Leere läuft. Prüfe daher immer die Funktionsweise in einem privaten Browserfenster.

Wenn du nichts unternimmst, verlierst du die Chance auf eine engere Bindung deiner Leser. Nutzer finden deine Inhalte in den KI-gestützten Ansichten von Google seltener wieder.

Experten-Meinung

Die Optimierung des Nutzerflusses ist ein entscheidender Faktor für die Conversion-Optimierung. Die Conversion-Optimierung ist die Steigerung der Rate, mit der Besucher eine gewünschte Handlung ausführen. Google reduziert hier die sogenannte Reibung. Reibung bezeichnet alle Hindernisse, die einen Nutzer vom Ziel abbringen.

„Readers more easily find their favorite publications in Top Stories, AI Overviews, and AI Mode, while publishers gain a more seamless way to connect with readers across Google.“

Dies zeigt, dass Google die Loyalität zwischen Leser und Publisher stärken will. Eine nahtlose Rückkehr zur Webseite verhindert, dass der Nutzer den Kontext verliert und die Seite vorzeitig verlässt.

Daten und Zahlen

Das Interesse an dieser Funktion wächst rapide. Google gab an, dass bereits mehr als 600.000 unique sources ausgewählt wurden. Eine unique source ist eine einmalig registrierte Quelle. Dieser Wert ist im Vergleich zu einem früheren Zeitpunkt massiv gestiegen. Im Mai 2026 waren es lediglich 200.000 Quellen. Dies entspricht einer Verdreifachung der Nutzerbasis innerhalb weniger Monate.

Ausblick

Die Integration in AI Overviews deutet auf eine stärkere Personalisierung der Suchergebnisse hin. Google scheint die Rolle von vertrauenswürdigen Quellen in einer KI-dominierten Suche zu stärken. Es ist zu erwarten, dass die Sichtbarkeit von bevorzugten Quellen in künftigen Updates noch prominenter wird. Publisher sollten daher die technische Anbindung zeitnah prüfen.

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