Veröffentlicht: 2026-09-01
Autor: Thomas Hintz | Seoholics
Lesezeit: 3 min
Was ist passiert?
Google hat über Rajan Patel, VP of Engineering for Google Search, bestätigt, dass das Team zur Bekämpfung von Spam weiterhin ausreichend mit Ressourcen ausgestattet ist. Hintergrund ist das Google August 2026 Spam Update, das gezielt gegen Spam-Inhalte in den Suchergebnissen vorgegangen ist.
Anzahl der aus den Top 100 entfernten URLs
Dieser Anstieg belegt die Intensität des Google Spam Updates vom August 2026 laut SE Ranking.
Die Fakten
- Rajan Patel bestätigte auf X, dass das Spam-Team gut ressourciert ist und kontinuierlich neue Algorithmen entwickelt.
- Das Spam Update vom August 2026 zielte darauf ab, die Präsenz von Spam in den Suchergebnissen zu reduzieren.
- Daten von SE Ranking zeigen, dass die Anzahl der URLs, die aus den Top 100 entfernt wurden, um 82% gestiegen ist.
- Betroffene Seiten weisen oft programmatische Merkmale auf, wie etwa eine Skalierung auf 1,3 Millionen URLs.
- Weitere dokumentierte Fälle zeigen Abstürze bei Seiten mit circa 250.000 indizierten URLs, die gegen Spam-Richtlinien verstoßen.
Was bedeutet das für Dich?
Diese Nachricht betrifft primär Betreiber von Websites, die auf skalierte Content-Strategien setzen oder programmatisch Inhalte generieren. Wer hochwertige, manuell kuratierte Inhalte erstellt, ist von diesen spezifischen Spam-Algorithmen nicht betroffen.
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Prüfen Sie die Indexierungsrate Ihrer Seite in der Google Search Console auf plötzliche Schwankungen. Ein Erfolg zeigt sich darin, dass die Anzahl der indizierten Seiten stabil bleibt und keine plötzlichen Einbrüche bei den Rankings der Top-100-Positionen auftreten. Der Aufwand ist gering und erfordert eine wöchentliche Kontrolle der Index-Berichte.
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Analysieren Sie Ihre Content-Produktion auf programmatische Muster, insbesondere bei Listenartikeln (Listicles). Die Wirkung ist messbar, wenn die Absprungrate sinkt und die Verweildauer steigt, da minderwertige, skalierte Inhalte entfernt werden. Dieser Prozess ist zeitintensiv, da jede Content-Kategorie einzeln bewertet werden muss.
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Entfernen Sie Inhalte, die lediglich durch automatisierte Prozesse ohne redaktionelle Mehrwertprüfung erstellt wurden. Der Erfolg ist daran zu erkennen, dass die verbleibenden URLs eine stabilere Position in den Suchergebnissen einnehmen. Der Aufwand ist hoch, da eine manuelle Inventur der gesamten URL-Struktur notwendig ist.
Für kleine Websites
Bei kleineren Seiten liegt der Fokus auf der Qualität der Einzelseiten. Stellen Sie sicher, dass keine automatisierten Tools zur Texterstellung ohne menschliche Überarbeitung eingesetzt werden.
Für große Content-Plattformen
Plattformen mit hoher URL-Anzahl müssen die Skalierung kritisch hinterfragen. Besonders programmatische Ansätze, die auf Millionen von URLs zielen, stehen im Fokus der aktuellen Algorithmus-Updates.
Wenn keine Maßnahmen ergriffen werden und die Seite in die Kategorie „programmatischer Spam“ fällt, droht der Verlust der Sichtbarkeit in den Top 100 der Suchergebnisse.
Experten-Meinung
Die Bestätigung von Google räumt mit der Vermutung auf, dass Ressourcen zugunsten von Gemini-Teams abgezogen wurden. Die Beobachtung von Mordy Oberstein verdeutlicht, dass es sich hier nicht um ein Core Update handelt, sondern um eine gezielte Säuberung.
„Das summiert das jüngste Google Spam Update am besten…. der 82% Anstieg bei Google, URLs aus den Top 100 zu werfen“
. Dies folgt dem bekannten Muster, bei dem Google erst Toleranz gegenüber skalierter KI-Produktion zeigt und anschließend mit spezifischen Spam-Updates korrigiert.
Daten und Zahlen
Die Intensität des Updates spiegelt sich in der Quote der abgestuften URLs wider. Laut SE Ranking gab es einen Anstieg von 82% bei den URLs, die aus den Top 100 entfernt wurden. In konkreten Fallbeispielen von Glenn Gabe wurden Seiten betroffen, die auf 1,3 Millionen URLs skalierten oder circa 250.000 indizierte URLs besaßen. Diese Zahlen belegen, dass primär Websites mit extrem hoher, programmatisch erzeugter Seitenanzahl im Visier der Algorithmen standen.
Ausblick
Es ist davon auszugehen, dass Google die Detektionsmechanismen für skalierte Inhalte weiter verfeinert. Da das Spam-Team laut Patel gut ausgestattet ist, werden künftig kürzere Intervalle zwischen den Spam-Updates zu erwarten sein. SEOs sollten die Abhängigkeit von programmatischen Inhalten reduzieren und die redaktionelle Qualität erhöhen, um langfristig stabil in den Rankings zu bleiben.